Rigoletto, 2019

Deutsche Bühne

Das Konzept gelingt in vielfältiger und eindrucksvoller Weise. Insgesamt gibt es im Mecklenburgischen Staatstheater einen ebenso spannenden, sehens- wie hörenswerten “Rigoletto“.

Neue Musik Zeitung

Die irreale Anfangsszene machte deutlich, dass es der Regie auf das Seelenleben ihrer Personen ankam (…) Das war ein begeisternder „Rigoletto“, mit einem nachvollziehbaren Interpretationsansatz und musikalisch mitreißend – eine große Leistung eines eher kleinen Hauses!

NDR

Die Inszenierung von Alexandra Liedtke ist in ihren Bildern, ihrer Stringenz und ihrem Anspielungsreichtum überwältigend. (…) Und wer meint, er hätte diese Oper schon zu oft gesehen, sollte noch einmal hingehen. Denn diese Produktion könnte die beste sein, die auch der Kenner seit langem erlebt hat.

Der Reigen, 2019

Süddeutsche Zeitung

Liedtke bevölkert die Bühne mit dem schauspielpräzisen Spiel ihrer 5 Sängerinnen und Sänger… Der Humor ist gut, genau und die fünf auf der Bühne sind fabelhaft.

ORF

Eine spannungsgeladene, an Klangfarben reiche Musik, eine schlüssige und fantasievolle Inszenierung und ein makelloses Ensemble – besser kann eine Erstaufführung wohl nicht ausfallen.

BACKSTAGE WIENER STAATSOPER

Oe 1 / ORF

Das faszinierend-ineinandergreifende Räderwerk aus unterschiedlichsten Menschen und Berufen, hat er 20 Monate (an 21 Drehtagen) lang mit der Kamera beobachtet. Als roten Faden hat er den Entstehungsprozess die Camille Saint-Saens Oper “Samson et Delila” gewählt. Ein Glücksfall, mit zwei Stars wie Elina Garanca und Roberto Alagna, einer aufgeschlossenen Regisseurin wie Alexandra Liedtke und eingängiger Opern-Musik. Dabei wählt er keine streng chronologische Erzählweise, sondern schneidet Probenprozess und fertige Aufführung gegeneinander: “Ein Bogen, auf dem wir uns vor und zurückbewegen – und diese Arbeit permanent auch vergleichen, mit dem was am Ende des Tages dann auch rausgekommen ist.“ 
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Eine Frau, 2019

News

Regisseure, die in die Seelen der Menschen schauen können, sind heute am Theater rar geworden. Alexandra Liedtke führt an den Wiener Kammerspielen den Beweis dieser Könnerschaft: Tracy Letts‘ Tragödie “Eine Frau – Mary Page Marlowe” erzählt in skizzenhaften Szenen das Leben einer Amerikanerin, die am Leben, an ihren Vorstellungen davon, als Ehefrau und als Mutter gescheitert ist. Vier Schauspielerinnen heben die elf Szenen beeindruckend ins Leben. Die Regisseurin weiß, was sie tut, und sie kann über ein erstklassiges Ensemble verfügen.

La Gazzetta, 2019

Opernglas

Für das turbulente und ob der zahlreichen Verwechslungen nicht leicht zu durchschauende Dramma per Musica entpuppte sich die Regie von Alexandra Liedtke als in allen Belangen gelungen und einfallsreich.

Orpheus

Im Salzburger Landestheater ließ die in Dortmund geborene Regisseurin Alexandra Liedtke die unbekannte Oper „ La Gazzetta“ von Gioachino Rossini zu einem Volltreffer an szenischer Komödiantik werden.

BR 24

Rossinis selten gespielte Satire um liebeskranke Männer, besorgte Väter und emsige Zuschauer wird am Samstag am Salzburger Landestheater zum Vergnügen (…) Gut, dass Alexandra Liedtke das Ganze nicht in die Online- Welt von heute verlegte, sondern aus „ La Gazzetta“ wirklich einen Lobgesang auf die gedruckte Zeitung machte, die derzeit ja im ums Überleben kämpft.

Salzburger Nachrichten

Das selten gespielte Werk strapaziert am Salzburger Landestheater die Lachmuskeln (…)  Wer Rossini mag, dürfte bei „ La Gazzetta“ auf seine Rechnung kommen.

Reichenhaller Tagblatt

Regisseurin Alexandra Liedtke landet mit der Rossini- Oper einen komödiantischen Volltreffer.

Drehpunkt Kultur

Alexandra Liedtke landet mit ihrer Regie einen fulminanten Treffer an szenischer Komödiantik.

Hamlet, 2018

Drehpunkt Kultur

Die sechs verbliebenen Darstellerinnen und Darsteller transportieren den kahlgeschorenen Plot mit energiegeladener Präsenz. (…) Dem fremden Idiom begegnet das Team mit Respekt und daraus resultierender erfreulich guter Textverständlichkeit und Intensität.

Salzburger Nachrichten

Zwei feinfühlige Menschen zerbrechen in einer moralisch kalten Welt. (…) Alexandra Liedtke hat die Tragödie auf sieben Personen sowie einen Puppenspieler und- inklusive Pause- zweieinhalb Stunden gestrafft. Das karge Miteinanderspielen ist diesfalls kein Manko. Denn hier taumeln sechs Einsame einer Katastrophe entgegen. (…) Fantastisch.

Kronen Zeitung

Alexandra Liedtkes famose, starke Shakespeare- Inszenierung am Landestheater.(…) Die Bühne von Raimund Orfeo Voigt. Fasszinierend, wie ein paar aus dem Schnürboden schwebende schlichte Wände mit Durchlässen und Türen einen Raum schaffen der zu einer Geist- und Gebäudestruktur wird, die Verzweiflung und Machtlust in psychotische Enge treibt. Nach einiger Zeit wieder: Ein Besuchsbefehl, und zwar streng!

SAMSON ET DALILA, 2018

KLEINE ZEITUNG

Hier bewährt sich der Verzicht Liedtkes und ihrer Ausstatter Raimund Orfeo Voigt (Bühne) und Su Bühler ( Kostüme) auf Orientalismen.(…) Hier geht Liedtkes Idee auf, dem platten Heldenepos, das Librettist Ferdinand Lemaire aus der biblischen Geschichte gezimmert hat, auszuweichen und stattdessen Gräuel von Krieg und wechselseitiger Unterdrückung zum Thema zu machen.

DER STANDARD

In der Inszenierung von Alexandra Liedtke kommen Dalilas Mission jedoch Emotionen in die Quere, Elina Garanca gibt eine Zerrissene. (…) Später ein Höhepunkt ihres subtil zelebrierten Konflikts: Im dunklen Raum trifft sie in einem schmalen, ausgeleuchteten Spalt ihren Auftraggeber den Oberpriester des Dagon ( souverän Carlos Alvarez).

SUFF, 2018

SALZBURGER NACHRICHTEN

Mit diesem eindringlichen Bild startet Regisseurin Alexandra Liedtke in einen Abend, der sich ganz auf die starken Leistungen des Ensembles konzentriert und es in den folgenden 100 Minuten schaffen wird, weder die Moralkeule zu schwingen noch zu verherrlichen, sondern die vielen Nuancen herauszuarbeiten, mit denen Alkohol in unserer Gesellschaft konotiert ist.(…) Es ist berührend(…) Suff hält das, was es verspricht. (…) Vinterberg und Liedtke bilden ab, was sich wohl in vielen europäischen Haushalten abspielt. Ob man das gut findet, muss jeder für sich selbst entscheiden. Herzlicher Applaus beendet den kurzen, pausenlosen Abend.

HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN, 2017

REICHENHALLER TAGBLATT

Alexanra Liedtke bringt eine Fassung, die so offenbachisch wie nötig und gleichzeitig so aktuell überzeugend wie möglich anmutet. Die Szene ist angenehm schlicht gehalten, klar struktureirt ( Bühne Falko Herold) und konzerntriert sich auf die Charakterisierung der Personen.

APA

Alexandra Liedtke inszeniert die Erzählungen in drei unterschiedlichen Szenarien (…) dies geschieht in äußerst detailreichen Szenarien. (…) Ein gelungener Saisonauftakt, der dem Publikum viel Spaß bringt und mit viel Applaus belohnt wird.

DAS OPERNGLAS

Die Aufführung geriet zu einem spannenden , musikalisch hochstehenden Opernabend (…) Alexandra Liedtke fand unbekümmert von musikologischen Ereignissen zu einer schlüssigen, einen Bogen über die 5 Akte spannende Lösung (…).